Lawinenkurs - Silberkopf/Weidbergalm - 31.Januar 2010

13.02.2010, 21:22, SCD

Skitouren und Schneeschuhgehen sind unweigerlich mit der Gefahr von Lawinen verbunden. Die Skitourenbegeisterten des SCD konnetn Hans Hofmann, Hochtourenführer der Ortsgruppe Dachau des DAV gewinnen können, eine Übung in der Verschüttetensuche im Rahmen einer Skitour durchzuführen.

Vorausgegangen war eine Theorieabend, bei dem das Basiswissen über Schneeaufbau, Wettereinflüsse und Geländegegebenheiten vermittelt wurden.

Nach der trockenen Theorie kam die Praxis. Im Hirschberggebiet beim Silberkopf wurden von den Skiclublern die "Verschütteten" aufgespürt.

Von der Thorie zur Praxis: Bernd "sondiert" schon recht gekonnt.

Los ging's vom Parkplatz des kleinen Skigebiets Point bei Kreuth.

Als erstes wurden die VS-Geräte gecheckt und geprüft ob auf Senden geschaltet war. Und dann ging's los. Auf der Skipiste in Serpentinen aufwärts.

Durch den Schneefall der vergangenen Tage war die Lawinengefahr nicht ohne - Stufe 3.

Schneefall begleitet uns beim Aufstieg.

 

Der "Lawinenkegel" muss erst mal präpariert werden.

 

Die meisten Tourengeher zogen zielstrebig zum Hirschberg hinauf. Wir bogen aber bald nach der Bergstation des Schlepplifts links ab und erreichten bald die Weidberg Alm.

Das flache Almgelände bot ideale Bedingungen für die Verschüttetensuche.

Unser Experte und Lehrmeister Hans Hofmann steckte erst mal den "Lawinenkegel ab". Und wir pflügten der bauchtiefen Schnee um.

Und dann ging's los.

5 vergrabene VS-Geräte und nur 15 Minuten Zeit. Denn nach einer Viertelstunde sinken die Überlebenschancen dramatisch !

Verblüffend, wie aufgeregt dass man wird, je länger die Zeit verstreicht und noch nicht alle Geräte gefunden wurden.

Mit VS-Grät und Schaufel bewaffnet und voll konzentriert bei der Suche.

 

In Vierergruppen, fünf "Verschüttete" suchen - ganz schön stressig !

Glück mit dem Wetter. gegen Mittag hat's dann aufgerissen und ein traumhafter Skitourentag zeichnet sich ab. Voraus der Silberkopf.

 

Aber dann wollten wir doch noch auf den Silberkopf hinauf. Die Spur zieht sich über schön geneigten Hängen hinauf zum Gipfel.

Für die Verhältnisse, Lawinenstufe 3, eine ideale Tour.

Der Silberkopf ist ein recht unbedeutender Gipfel vorm Hirschberg. Aber der Ausblick ist erstaunlich. Die bayrischen Berge erstecken sich vom Wallberg bis zum Karwendel.

Im Anstieg zum "Gipfel" des Silberkopfes.

 

Der Wallberg gerade voraus.

 

Der Reini im Tiefschnee.

   


 

 
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